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Heise Online: Warnung vor Risiken "zentraler Massenspeicherung" sensibler Gesundheitsdaten!

Der renomierte IT- & Computer Verlag Heise, unter anderem Herausgeber der Fachmagazine ct und iX, ist bekannt für seine kritischen Beobachtungen und Berichte und tritt auch immer häufiger als warnende Institution auf. Diesmal spricht heise online in einer aktuellen Berichterstattung eine Warnung vor "zentraler Massenspeicherung" sensibler Gesundheitsdaten aus. Was kann eine solche Datensammlung für Sie bedeuten?

Bürgerrechtler schlagen Alarm

Heise online berichtet und warnt vor "zentraler Massenspeicherung" sensibler Gesundheitsdaten. In einem offenen Brandbrief an alle Bundestagsabgeordneten appellieren die Vereine Digitale Gesellschaft sowie Pateienrechte und Datenschutz, dem umstrittenen Regierungsentwurf für ein "Digitales-Versorgungs-Gesetz" (DVG) nicht zuzustimmen. Der Weg zur "zentralen Massenspeicherung" sensibler Gesundheitsdaten sei somit geebnet und die Sicherheit dieser Daten nicht gewährleistet. Bürgerrechtler warnen vor Speichung dieser sensiblen und privaten Datensätze.

Bereits seit 2014 speichern und verarbeiten Krankenkassen über ein "Informationssystem Versorgungsgdaten", welche auf Basis des Sozialgesetzbuchs aufbereitet werden. Nun sollen jedoch, mit dem Gesetz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), in einem Forschungsdatenzentrum der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Gesundheitsinformationen aller Versicherten gespeichert, ausgewertet und zahlreichen Nutzungsberechtigten zur Verfügung gestellt werden. Von Seiten der Industrievertreter wird sogar noch darauf gedrängt, den Kreis der Zugriffsprivilegierten zu vergrößern.

Warnung vor Sicherheitslücken und Missbrauch

Auch wenn die Daten pseudonymisiert abgespeichert werden sollen, wird vor der Möglichkeit der "Überwachung, der Kontrolle und der Sortierung von Menschen sowie der Diskriminierung bestimmter Risikogruppen" gewarnt. Missbrauch auf politischer und wirtschaftlicher Ebene müsse befürchtet und mitbedacht werden. Bürgerrechtler fordern eine Überarbeitung dieses Konzepts auch im Hinblick auf Sicherheits- und Datenschutzlücken.

Am Donnerstag, den 7. November sollen die Volksvertreter über den Entwurf und einen möglichen Änderungsantrag aus dem Gesundheitsausschuss abstimmen.

Unter heise online können Sie gen gesammten Artikel lesen.

Foto: ©nokturnal / stock.adobe.com

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